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SATZUNG



Übersicht:
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§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
§ 2 Zweck
§ 3 Gemeinnützigkeit
§ 4 Mitgliedschaft
§ 5 Organe
§ 6 Vorstand
§ 7 Beirat
§ 8 Mitgliederversammlung
§ 9 Abstimmung und Wahlen
§10 Mitgliedsbeiträge und Spenden
§ 11 Auflösung des Vereins und Verbleib des Vereinsvermögens
§ 12 Schlussbestimmung

Beitragsordnung

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen "Förderverein Wasserburg Gerswalde e.V.".
    Er soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Prenzlau eingetragen werden.
  2. Der Sitz des Vereins ist Gerswalde, Landkreis Uckermark.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr- Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.1996.

§2 Zweck

Zweck des Vereins ist die
  1. Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege
  2. Förderung von Heimatpflege und Heimatkunde
  3. Förderung von Kunst und Kultur
Zur Erreichung dieses Zweckes wird der Verein sich betätigen mit
  • Erhaltung und Ausbau der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Wasserburg-Ruine
  • Förderung der Erhaltung wertvoller historischer Bausubstanzen in der Region
  • Zusammenarbeit mit der AG Gerswalder Ortschronik
  • Bereitstellung der Gebäude und des Geländes der Burg für die Projekte der AG
  • Pflege der Heimatstube und der Wasserburg und Ermöglichung des Zuganges für Besucher
  • Ermöglichung der Nutzung der Gebäude und des Geländes der Burg für kulturelle Veranstaltungen (z. Bsp.: Konzerte, Ausstellungen, Freilichtkino, Lesungen) und Feste

§3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf niemand durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ehrenamtlich für den Verein tätige Personen erhalten Ersatz angemessener Aufwendungen. Angemessene Vergütungen im Rahmen von Dienst- und Werkverträgen sind zulässig.

§4 Mitgliedschaft

  1. Jede natürliche und jede juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts kann Mitglied des Vereins werden.
  2. Die Mitgliedschaft wird beim Vorstand schriftlich beantragt, der darüber entscheidet.
  3. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aushändigung einer Mitgliedskarte und endet mit dem Tod des Mitglieds, einer Austrittserklärung mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Ende eines Geschäftsjahres oder durch Ausschluss.
  4. Der Ausschluss eines Mitglieds, das erheblich gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat oder aus anderen Gründen für den Verein nicht mehr tragbar ist, erfolgt durch den Beschluss des Vorstands nach vorheriger Anhörung des Mitglieds, die auch schriftlich erfolgen kann. Die Entscheidung ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied gegen Einschreiben mit Rückschein zuzustellen. Widerspricht das Mitglied, entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

§5 Organe

Organe des Vereins sind

  • der Vorstand
  • der Beirat
  • die Mitgliederversammlung.

§ 6 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus
    • dem Vorsitzenden
    • zwei bis drei stellvertretenden Vorsitzenden
    • dem Schatzmeister
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Er bleibt im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, wählt dieser ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer.
  3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich (§ 26 BGB) durch 2 Vorstandsmitglieder vertreten.
  4. Der Vorstand bereitet die Sitzungen des Beirates vor, formuliert dessen aktuelle Aufgaben, soweit dieser nicht selbst initiativ wird.
    Die Empfehlungen des Beirates werden je nach Bedeutung vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung umgesetzt.

§7 Beirat

  1. Der Beirat besteht aus vier bis sechs Personen, die in Bezug auf den Zweck und die Ziele des Vereins als besonders fachkundig angesehen sind. Auch er wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt.
  2. Der Beirat wirkt bei der Meinungsbildung zu Aktivitäten des Vereins durch gutachtliche Äußerungen, Formulierung von Projekten und Einzelmaßnahmen sowie Empfehlungen mit. Er soll auch selbst Initiative entfalten.

§8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist jährlich vom Vorsitzenden, unter Einhaltung einer Ladefrist von 2 Wochen, durch persönliche Einladung mittels Brief einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist. Sie wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung, durch einen seiner Stellvertreter geleitet.
  3. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • Genehmigung des Haushaltsplanes für das kommende Geschäftsjahr
    • Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes, des Schatzmeisters und des Kassenprüfers und deren Entlastung
    • Wahl des Vorstandes, des Beirats und der Kassenprüfer
    • Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
    • Beschlüsse über Satzungsänderungen, Änderung des Vereinszwecks und Vereinsauflösung
    • Beschlüsse über den Widerspruch eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand
  4. Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 5% der Mitglieder die Einberufung schriftlich, und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
  5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 9 Abstimmung und Wahlen

  1. Bei der Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Enthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Wiederholung, danach wird vom Vorsitzenden das Los gezogen.
  2. Beschlüsse über die Änderung der Satzung, des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.
  3. Wahlen werden mit Wahlzetteln geheim durchgeführt, wenn ein stimmberechtigtes Mitglied dies verlangt.
  4. Alle Wahlgänge sind einzeln, unter Leitung eines Wahlleiters, abzuwickeln, der zunächst vor dem Wahlgang von der wählenden Versammlung bestimmt wird.
  5. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten auf sich vereinigt. In einem zweiten Wahlgang genügt die relative Mehrheit.
  6. Bei Zweifeln über Geschäftsordnungsfragen entscheidet der jeweilige Leiter der Sitzung über das anzuwendende Verfahren.

§ 10 Mitgliedsbeiträge und Spenden

  1. Der Verein bezieht seine Mittel aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
  2. Die Mitgliedsbeiträge sind jeweils am 01. Januar jeden Jahres im Voraus fällig. Auf Antrag kann der Vorstand Stundung oder Ratenzahlung gewähren.
  3. Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen nur den halben festgesetzten Mitgliedsbeitrag.

§ 11 Auflösung des Vereins und Verbleib des Vereinsvermögens

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt sein Vermögen an die Gemeinde Gerswalde, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


§ 12 Schlussbestimmung

Der Vorstand ist bevollmächtigt, die vorstehende Satzung zu ändern, falls dies vom Registergericht für die Eintragung oder vom Finanzamt zur Erlangung der Gemeinnützigkeit verlangt werden sollte. Entsprechendes gilt für später durch die Mitgliederversammlung beschlossene Satzungsänderungen, wenn die Mitgliederversammlung dem Vorstand anlässlich des Beschlusses über die Satzungsänderung eine solche Vollmacht erteilt.


Gerswalde, den 11. Juli 2017



Beitragsordnung

Der Jahresbeitrag ist für alle Mitglieder mindestens 18 Euro. Zahlungsmodus nach § 10 der Satzung. Darüber hinausgehende Zuwendungen werden als Spenden bescheinigt. Unter 50 Euro gilt der Zahlungsbeleg als Spendenbescheinigung. Über 50 Euro stellt der Förderverein eine Spendenquittung aus.




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